ASD – Blockbasta jetzt gratis bei Apple Music hören

ASD – Blockbasta (Review)

Nach über 10 Jahren Abstinenz sind die Herren Afrob und Samy Deluxe wieder zusammen als ASD unterwegs.
Mit dem neuen Album BLOCKBASTA kommen 15 neue Tracks der Rapveteranen auf uns.
Teilweise sozialkritisch, teilweise schöne Partymucke teilweise aber sehr bemüht wirkende Tracks.
Dank Apple Music Testabo kann man derzeit umsonst reinhören und es aufjeden Fall schonmal 3 Monate pumpen.

Mit „Die Partei“ eröffnet direkt ein Brett das Album, bei dem man sich fragt warum die denn so lange weg waren. Hymnenhaft der Beat, so auch der Chorus. Aggressiv die Raps. Mit viel F-Wörtern. „Das Beste wenn´s um Rap geht“.
„Blockbasta“ Titeltrack der VÖ. „Besser als Money-Boi“ rappt Samy. Allerdings! Richtig geiler Beat. Kung-Fu Film Zitter im Hintergrund. Das wird die Crowd bewegen. „Lalalalallalaaaa!“
„Mittelfinga hoch!“ ist dann auch so ein Track der eher Live funktionieren wird. Weil man im Chorus so schön mitgrölen kann.
Der erste Feature-Track auf dem Album lädt Max Herre zur „Deadline“ ein. Für mich der beste Track auf dem Album. Ich werd halt auch älter. Gute-Laune-Beat. Nicht so hektisch. Toller Text.
„Bruda“ kommt für mich auf die Skip-Liste. Kommt irgendwie so Pseudogangster rüber. Und wirkt ein bisschen zu sehr bemüht. Autotune Chorus ist eben auch nicht so mein Fall.
„Überall is Krieg“ Ja das wissen wir leider alle. Interessieren tut es die wenigsten. Passt zum Song. Sozialkritisch sollte es werden. Ist aber eher so ein ESC-Thema mit schwachem Beat. Skip-Liste.
„Tortellini Augen“ ist aber wieder was Schönes. Ein Weed-Song wie ihn Snoop-Dog nicht besser hätte machen können. Mellow Beat!
„Legendär/Populär“ war nach 12 Jahren das erste Lebenszeichender beiden. Ein richtiger Wachmacher. Unglaubliches Live Potential!
„Ausrasta“ Da geht es ziemlich schnell zur Sache. Erinnert mich irgendwie an Tech N9ne Speedome mit Eminem.
„Airhorn“ Och nö. Sagt mir garnichts. Mehr Airhorn hätte dem Track gut getan. Skip-Liste.
In „Antihaltung“ hat das Airhorn noch überlebt. Auch ein Liveding. So fordert Robbie dann zum Schluss auch zum tanzen auf. Würd ich glatt noch machen.
„Mensch gegen Maschine“ ist dystopische Schwarzmalerei des medialen digitalen IST-Zustands. Kann ich nicht so nachvollziehen. Sozialkritisch, ok! Macht aber nicht mit mir.
Zu „NON“ sag ich aber lieber OUI. Es ihst nischt die Rödeleim ´artreim Projekt. Non, ASD mit einem geilen Refrain der auch wieder Live wohl ein Bringer sein dürfte. Genau wie das „Grosse Finale“ mit Elektro-Beat.
Zum Schluss kommt noch die verehrte Nena. Aber auch eher ein Skip Track für mich. Zu langsam. Zu Blabla.
Insgesamt ein gelungenes Album mit einigen Strecken die mir jetzt nicht so gefallen haben. (4 von 15 Tracks)
Durchaus zu empfehlen, vor allem da zur Zeit sicherlich jeder das Apple Music Abo testet.

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ill-lumi Verfasst von: