Paleo Whole30 – Tag 6

Hab ich doch glatt meinen Samstag unterschlagen.

Frühstück!
Der Mensch lebt nicht vom Ei allen. Nein, manchmal muss es „Knusper“ sein. Also Nüsschen mit Obst.
Dazu … Kaffee … schwarz! Viel! Ist ja Samstag.

Mittach!
Mittags gab es als kleine Grundlage die restlichen Tschewappsteakis.
Am zweiten Tag, leider doch etwas trocken. Aber nichts was ein kleiner Gruß aus Frankreich nicht beseitigen könnte.
Danach gings an den Einkauf. Da Samstag ist, für den Sonntag direkt mitgesorgt.

Abends …
Samstags kann man gerne etwas länger kochen. Oder andere Sachen für die Woche vorbereiten.
Ossobucco Paleonese mit Zucchini/Champignon-Gemüse
Was braucht man?

2 schöne dicke Rinder-Beinscheiben
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
3-4 Karotten
1-2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer, Paprika
1 Zucchini
400 gr Champignons (gibt es schon küchenfertig und geschnitten, sehr praktisch)
1 Glas Rotwein zum ablöschen
1 Glas Rotwein zum trinken 😉
400 ml Rinderbrühe (gibt es auch ein paar Gute im Supermarkt, auf Inhaltsstoffe achten!)

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So eine Rinderbeinscheibe sieht jetzt erstmal nicht so prall aus. Enthält aber eine Extraportion Mineralien.
Die Gelatine löst sich durch das lange schmoren komplett auf und vermengt sich mit der Soße. Das Knochenmark löst sich auch aus dem Knochen und gibt der Soße noch mal einen Kick nach vorn. Das Fleisch werde ich dann später rausnehmen und fein sezieren. Die ganz fetten Stücke sind da auch nicht so mein Fall.
Aber erstmal den guten Stücken in einer Pfanne ordentlich anheizen. Von beiden Seiten gut anbraten. Eine Scheibe hat sich bei mir durch die Hitze stark verformt. Vielleicht hilft hier ein einritzen des „Gummirings“. Während die Beinscheiben Farbe ziehen, Kann in einem großen Topf schon mal die Gute alte Zwiebel, gewürfelt, bei mittlerer Hitze ein Bad im Olivenöl nehmen. Dazu kommen dann die in Scheiben geschnittenen Karotten. Und in der Küche nicht es sofort nach lecker Essen. Es dauert aber noch lange, bis es fertig ist.

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Wenn die Beinscheiben soweit angebraten sind, wandern die mit in den großen Topf. Die Pfanne jetzt mit einem Schluck Rotwein füllen und kurz aufkochen lassen, damit sich der Bratensatz löst um ihn dann mit in den Topf zu packen. Den Rest Rotwein oben drauf und die Hitze kurz erhöhen. Wenns es nicht mehr so nach Wein riecht, Hitze reduzieren. Denn jetzt wird lange geschmort. Mindestens 2 Stunden. Die Rinderbrühe dazugeben, eine Handvoll gewürfelter Champignons und Zucchinistreifen können auch mit rein. Mit Salz und Pfeffer würzen. Umrühren. Timer stellen.

Jetzt heisst es erstmal warten. Die Zucchini-Champignon Pfanne ist schnell gemacht. 10-15 Minuten vor Ablauf des Timers können wir also damit anfangen Das Gemüse in Scheiben zu schneiden. Die Pilze sind es ja bereits. Etwas Zwiebel in der Drillpfanne erhitzen, Gemüse und Pilze dazu. Gut Salz,Pfeffer Paprika drüber. Und die Pfanne schwenken. Es soll ein wenig anbacken! Das macht es erst lecker, da Zucchini jetzt nicht die Königin des Eigengeschmacks ist. Auf kleiner Flamme ziehen lassen. Und ab ans Fleisch.
Mit einer Gabel aus der Soße auf ein Brett heben. Mit einer zweiten Gabel zärtlich auseinander rupfen. Sollte es mit zärtlich noch nicht funktionieren, noch etwas kochen lassen. Mir mich fängt jetzt der Moment an, wo ich die „fiesen Stücke“ und Knochen entferne. Muss man nicht. Kann man auch so auf den Teller geben. Die Soße wurde bei mir etwas zu dünn. Habe dann mit Pfeilwurz nachgeholfen. Pfeilwurzsärke ist geschmacksneutral und kann so zum andicken von fast allem genommen werden.

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ill-lumi Verfasst von: