Zeitumstellung gemäß §5 Einheiten- und Zeitgesetz – Gnark!

Einen Vorteil hat die Umstellung! Der ansässige Vogel vor meinem Schlafzimmerfenster kümmert sich nicht drum! Er fängt mit seinem Sprung-in-der-Platte-Gezwitscher während seiner Brautwerbungszeit also jetzt um ca. 7.00 Uhr an. Nicht schon um ca. 6.00 Uhr. Heisst also ich ärgere mich nicht mehr so sehr über den kleinen psychopathischen Scheisser.

Nach der Ölkrise in den Siebzigern wurde 1980 die Zeitumstellung eingeführt. Sie sollte, durch die Anpassung an die Tageslichtzeiten, Strom und somit Ressourcen sparen. Hat leider nicht so sehr geklappt. Die Ersparnis bei der bedeutend längeren Sommerzeitphase (30-31 Wochen) liegt bei etwa 1%.

Das war aber nicht das erste Mal. Bereits 1916 gab es bereits im (damals) deutschen Reich, Österreich-Ungarn, Großbritannien und Irland eine Sommer-/Winterzeit. Wahrscheinlich damit man sich im Hellen während des 1.Weltkriegs besser erschiessen kann?! 1919 bis 1939 wurde wieder Normalzeit verordnet.
Während des 2. Weltkriegs gab es dann gar keine durchschaubare Regel. Es wurde wild verordnet. Da war zB. durchgängig zwischen 1940 bis 1942 Sommerzeit. Lag es am Bombenwetter oder an der Stimmung eines Österreichers?
Anschliessend während der Besatzungsphase galt im dann sowjetischen Sektor sogar eine komplett andere Regelung als im Rest Deutschlands.
Seit Mitte der 90er Jahre gelten aber endlich einheitliche EU-Richtlinien für den Unsinn.

2005 musste die Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP mitteilen das die Ersparnis eher nicht so hoch sei wie man noch in den 80ern gedacht. Heizkosten im Spätsommer/Herbst, sowie Klimaanlagen im Sommer würden das Einsparen mehr als überkompensieren. Durch Energiesparlampen wäre der Effekt durch das Tageslichtsparen auch nicht mehr wirklich messbar.

Vorteile sind aber nunmal die längeren Tageslichtzeiten. Und das mehr fürs Gemüt und nicht für die Ersparnis.
Im Sommer um 22.00 Uhr im T-Shirt noch im Biergarten sitzen.
Im Winter nicht die gefühlt ersten 3 Stunden bei völliger Dunkelheit bei der Arbeit verbringen.

Einen Jetlag bekommt durch die Stunde nicht wirklich, auch wenn einige Studien da anderes behaupten.
Meiner Meinung nach ist es vielleicht 3 Tage nervig. Dann aber wieder normal.
In diesem Sinne … In ein paar Wochen sind wir wieder glücklich!

 

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ill-lumi Verfasst von: